Beschaffung neu definiert

» SSV-Technik feiert 25-jähriges Firmenjubiläum «

Das Familienunternehmen SSV-Technik GmbH schaut auf ihre 25-jährige Firmengeschichte zurück. 25 Jahre, die vor allem vom stetigen Wandel geprägt waren. SSV-Technik das steht ursprünglich für Spezial-Schweiß-Verbindungstechnik und versorgte Hand- und Heimwerker vom alten Heizwerk in Wutha-Farnroda (Thüringen) aus. Sortimentsschwerpunkte waren damals Werkzeuge, Elektrowerkzeuge und Befestigungstechnik. Schnell machte sich die SSV-Technik regional einen Namen. Auch bei den vielen Industrieunternehmen in und um Eisenach.

Das alte Heizwerk wurde schnell zu klein und die SSV-Technik bezog 1995 ihr neues Firmengebäude am Ortseingang von Schönau. Damals noch mit einem großen Ausstellungsraum. Dieser musste immer mehr den Lagerregalen weichen, im Laufe der Zeit wurde eine Zwischenebene im Lager eingebaut, eine zweite Lagerhalle angebaut und schließlich der Bürotrakt vergrößert.

Die SSV-Technik konzentrierte sich immer mehr auf die Industriekunden ihrer Umgebung. Ausgerechnet ein Süßigkeitenautomat gab den Anstoß für die bisher größte Veränderung der SSV-Technik: So wie die automatische Ausgabe bei Süßigkeitenautomaten müsste es für Industrieunternehmen im Schichtbetrieb geben:

Alles da. Zur rechten Zeiten. Am rechten Ort.

2002 stellte die SSV-Technik die erste Vending Machine bei einem Kunden auf.

Mit der Abwicklung im Bereich der Materialwirtschaft unter dem Begriff „C-Teile-Management“ entwickelte Ulrich Mönch ein einzigartiges Konzept: Dem Kunden wird die Ware in von SSV vermietete Werkzeug-Logistik-Systeme oder in manuellen Schranksysteme bis zum Arbeitsplatz geliefert. Alle Mitarbeiter die „zugriffsberechtigt“ sind, bekommen einen Entnahmeausweis ausgehändigt und können so die Produkte angefangen von allgemeinen Werkzeugen, über Arbeitsschutz- oder spezielle Zerspanungsprodukte aus dem System entnehmen.

Dadurch fallen sämtliche Anfragen, Bestellungen, Wareneingänge und innerbetriebliche Transportwege für die Beschaffung der im System befindlichen Waren weg, dem Kunden wird so eine enorme Kosten- und Zeiteinsparung im gesamten Beschaffungsprozess geboten. Zudem schafft die Vorgehensweise eine sichere Materialversorgung rund um die Uhr - für Nachschub sorgen Mitarbeiter von SSV, die durch elektronische Anbindung an die Werkzeug-Logistik-Systeme (Vending Machines) jederzeit genau über den Artikelbestand informiert sind und regelmäßig die Unternehmen zum Auffüllen der Systeme anfahren.

Das Interesse an der durchdachten Dienstleistung, die SSV seinen Kunden bot, wuchs weiter. Die SSV-Technik, die damals noch aus 11 Mitarbeitern bestand, optimierte die internen und externen Prozesse stetig weiter. Damit verbunden war auch die endgültige Schließung des Verkaufstresens und der Verkauf an private Personen 2010. Die ersten Industriekunden außerhalb von Thüringen stellten die SSV wieder vor Herausforderungen. Aber die internen Prozesse wurden weiter mit viel Engagement optimiert. Heute liegen die ersten Anfragen aus dem europäischen Ausland auf dem Tisch. Und die internen Prozesse werden weiter optimiert. Gegenwärtig zählt die SSV fast 60 Mitarbeiter. Viele davon wurden aus eigenen Auszubildenden generiert. 2017 wurde die SSV-Technik als „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.

Im Jahr 2016 drohte das Firmengebäude mit fast 45 Mitarbeitern aus allen Nähten zu platzen und Ulrich Mönch entschied sich gegen einen erneuten Anbau und für einen Neubau. Nach einjähriger Bauzeit konnte die SSV-Technik im September 2017 ihren neuen Firmensitz, nur wenige Fußminuten vom alten Gebäude, im Gewerbegebiet „An der B7“ beziehen. Auf 2.300qm Bürofläche und 2.700qm Lagerfläche arbeiten derzeit 55 Mitarbeiter.

Mit einer Investition von fast 8 Millionen Euro entschied sich die SSV-Technik eindeutig für den Standort im Herzens Deutschland. Von hier aus baut sie ihr Dienstleistungs-Programm für Industrieunternehmen weiter aus. Neben der Versorgung mit C-Teilen über die Vending Machines, wurden ein All-Inklusiv-Paket für die Bereiche Zerspanung, Arbeitsschutz und Betriebseinrichtung entwickelt.

„Das neue Gebäude ist auch ein zentraler Treffpunkt für Lieferanten und Unternehmen mit industrieller Fertigung, um Erfahrungen und Anforderungen auszutauschen und um unser Beschaffungsnetzwerk weiter auszubauen.“ ergänzt Ulrich Mönch, Geschäftsführer. Die dritte Etage des Bürogebäudes dient als Event- und Veranstaltungsbereich mit überdachter Dachterrasse und Bar. Diese „SSV-Lounge“ ist Austragungsort sowohl für interne als auch externe Veranstaltungen. „Wir freuen uns immer auf Kunden, die neue Herausforderungen mitbringen. Dann können wir unsere Veränderungsfähigkeiten beweisen und gemeinsam Meilensteine setzen“ so Danika Mönch, Prokuristin.

In der 25-Jährigen Firmengeschichte engagiert sich die SSV-Technik immer wieder für Projekte in der Region. Sie unterstützt den Handballverein SV Petkus Wutha-Farnroda, den Kindergarten „Hörseltalzwerge“ in Schönau, die Grundschule Wutha-Farnroda, die Feuerwehr Schönau und auch viele kleine Projekte der Umgebung. Auch ist sie jahrelanger Förderer des Kinderhospizes in Tambach-Dietharz